2013-03-12 06h04 News - Futterspende

Entgegennahme von Futterspenden für Katzen

Stadt erhält Futterspenden

Aus tierschutzrechtlichen und hygienischen Gründen kümmert sich die Stadt Grimmen seit 12 Jahren intensiv um frei lebende Katzen. In 9 Futterstellen werden momentan knapp 80 Tiere versorgt. Dafür wird jede menge Futter benötigt. In der vergangenen Woche hat die Stadt zum wiederholten mal eine umfangreiche Futterspende vom Verein „Naturtierheim Ostsee“ aus Saal erhalten. „Eine großartige Sache, über die wir uns sehr freuen“, sagt Ordnungsamtschefin Birgit Woytke, die ein Teil der Spenden gleich an private Tierschützer weitergibt, die sich ehrenamtlich um Fundkatzen kümmern.

Wie Birgit Woytke am Rande der Futtermittelausgabe erklärt, hat die Stadt im vergangenen Jahr 22 Katzen sterilisieren bzw. kastrieren lassen. 11 Katzen mussten vom Tierarzt behandelt und 7 eingeschläfert werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf über 2.200 Euro.

„Das Kastrieren und Sterilisieren ist eine freiwillige Leistung der Stadt und wir sind da weiter, als viele andere Kommunen“, so Birgit Woytke. „Ordnungsrechtlich gehört nur die unmittelbare Gefahrenbeseitigung zu unseren Aufgaben wie z.B. das Einschläfern nach Unfällen oder bei nicht heilbaren Krankheiten oder die Beseitigung von Tierkadavern aus dem öffentlichen Raum. Die “typische” Fundkatze gibt es sowieso kaum, denn ein Fundtier ist das Tier, welches seinem Eigentümer entlaufen ist und aufgrund der Adresse im Halsband oder nach einer maximalen Aufbewahrung von 4 Wochen an den Eigentümer zurück gegeben werden kann. Das trifft z.B. für den Hund zu, der an einem Laternenpfahl angebunden ist, nicht mehr abgeholt wird und offensichtlich ausgesetzt wurde. Tiere, die keinen Besitzer mehr haben sind herrenlos und für die sind wir nur im Wege der Gefahrenbeseitigung zuständig.“

Um in diesem „Katzenzirkus“ nicht den Überblick zu verlieren, setzt die Grimmener Verwaltung auf die präventive Schiene und hat ein sogenanntes „Katzennetzwerk“ aufgebaut. Neben den Futterstellen gehören dazu knapp ein Dutzend Katzenliebhaber, die sich um herum streunende Tiere kümmern. Futterspenden sind eine gute Möglichkeit diese Arbeit zu unterstützen.