2014-01-27 06h31 News - Asylbewerber in Grimmen

Stadtwappen

Grimmen erwartet weitere Asylbewerber

In diesem Jahr werden in Grimmen weitere 29 Asylbewerber untergebracht. Das geht aus der Zuweisungsstatistik des Landkreises Vorpommern-Rügen hervor. Ende Januar werden die ersten zehn Asylbewerber, die meisten sind Kriegsflüchtlinge, in Grimmen eintreffen. Nach Auskunft von Fachbereichsleiter Burkhard Niedermeyer favorisiert die Stadt eine dezentrale Unterbringung. D.h., die Asylbewerber wohnen übergangsweise in angemieteten Wohnungen der Grimmener Wohnungsgesellschaft im Stadtteil Südwest. Die Kosten, die u.a. für Miete, Strom und Betreuung anfallen, werden vom Landkreis erstattet.

Derzeit hat die Stadt 11 Wohnungen bei der GWG gemietet. In den nächsten Tagen kommen zwei weitere hinzu.

Bis zum 31.12.2013 hat Grimmen 50 Asylbewerber zugewiesen bekommen. Davon haben vier gleich wieder die Heimreise angetreten.

Eine Familie hat seit dem 1. Januar einen sogenannten „Nicht-Abschiebe-Status“. Sie wird damit nicht mehr von der Stadt sondern vom Landkreis (Jobcenter) betreut und demnächst auch in eine andere Wohnung umziehen.

Die Betreuung der Asylbewerber stellt der Fachbereich „Soziales“ der Grimmener Stadtverwaltung sicher. Unterstützt werden die Mitarbeiter dabei von Helfern der „Tafel“ und des „Familienzentrums des SOS-Dorfes“.

Um eine möglichst reibungslose Integration der Kinder zu ermöglichen, besuchen 15 von ihnen städtische Kindertagesstätten und Schulen. Außerdem organisieren ehrenamtlich tätige Lehrer Deutschkurse für die Asylbewerber.