2014-04-17 04h53 News - Hilfe für Katzen

Viele herrenlose Tiere brauchen Hilfe.

Futterspenden für Katzen – Stadt bedankt sich beim Naturtierheim

Dutzende Hunde und Katzen warten in Tiernotaufnahmen und Tierheimen unseres Landkreises auf ein neues zu Hause. Und nicht nur das. Immer häufiger streunen Hunde und Katzen ohne Frauchen oder Herrchen teils hilflos, teils verwahrlost durch die Gegend. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Unschätzbar ist deshalb die Arbeit der vielen freiwilligen, ehrenamtlichen Tierfreunde auf dem Land und in der Stadt, die sich, auf ganz unterschiedliche Art und Weise, für das Wohl der Tiere einsetzen. Die Stadt Grimmen arbeitet seit Jahren mit dem Naturtierheim-Ostsee e.V. zusammen. Der Saaler Verein unterstützt das Ordnungsamt bei der Betreuung frei lebender Katzen. „Ohne die Futterspenden, die an ganz bestimmten Orten ausgelegt werden, hätten wir hier in Grimmen ein echtes Problem“, so Ordnungsamtschefin Birgit Woytke. Außerdem haben Mitarbeiter des Naturtierheimes auch die Kastration von 6 Katzen organisiert und finanziert. Seit Jahren arbeitet der Verein mit erfahrenen Tierärzten zusammen, die Neuankömmlinge im Naturtierheim untersuchen, impfen und wenn nötig auch sterilisieren bzw. kastrieren.

Aus tierschutzrechtlichen und hygienischen Gründen kümmert sich die Stadt Grimmen seit 2001 intensiv um frei lebende Katzen. In 9 Futterstellen werden momentan knapp 80 Tiere versorgt. Dafür wird jede Menge Futter benötigt. Vor einigen Wochen hat die Stadt zum wiederholten Mal eine umfangreiche Spende vom Verein „Naturtierheim Ostsee“ erhalten. „Man kann die Arbeit des Vereins nicht oft genug würdigen“, sagt Birgit Woytke, die einen Teil des Futters immer an private Tierschützer weitergibt, die sich ehrenamtlich um Fundkatzen kümmern.

Wie die Verwaltungsmitarbeiterin erklärt, hat die Stadt im vergangenen Jahr 16 Katzen sterilisieren bzw. kastrieren lassen. Über ein Dutzend mussten vom Tierarzt behandelt und 2 eingeschläfert werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf knapp 1.800 Euro. „Das Kastrieren und Sterilisieren ist eine freiwillige Leistung der Stadt und wir sind da weiter, als viele andere Kommunen“, so Birgit Woytke. „Ordnungsrechtlich gehört nur die unmittelbare Gefahrenbeseitigung zu unseren Aufgaben, wie z.B. das Einschläfern nach Unfällen oder bei nicht heilbaren Krankheiten oder die Beseitigung von Tierkadavern aus dem öffentlichen Raum.“

Wer die Arbeit des Naturtierheim-Ostsee e.V. unterstützen möchte kann dies gerne mit Futter- oder Geldspenden tun.

Bei Hannelore Schinkowsky vom Naturtierheim erfahren sie die Nummer des Spendenkontos. Kontakt: H.Schinkowsky@Naturtierheim-Ostsee.de oder Telefon: 0171 / 642 59 05