2015-05-20 Events - Ausstellung

Ausstellungsplakat

WAS BLEIBT ... ?

Was
Im August 2013 wandte sich Petra Klawitter, Projektleiterin der AG „Kriegsgräber“ von der Europaschule in Rövershagen an die Stadt mit der Bitte um Unterstützung bei der Suche nach jüdischen Opfern aus der Zeit des NS Regimes, die in Grimmen geboren worden waren oder gelebt hatten.
Wege und Schicksale von nunmehr 5 Familien aus Grimmen konnten beleuchtet und mit Dokumenten belegt werden. Im Ergebnis des Projekts ist eine beeindruckende Ausstellung mit ausführlicher Broschüre und CD entstanden. Am 27. Januar 2015 wurde sie im Rahmen einer von den Jugendlichen in Zusammenarbeit mit der Stiftung Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur und Studenten der Hochschule für Musik und Theater Rostock gestalteten Gedenkveranstaltung im Max Samuel Haus in Rostock gezeigt.
Diese Ausstellung ist nun auch im Grimmer Museum „Im Mühlentor“ Grimmen zu sehen.
Auf 13 Tafeln werden exemplarisch jüdische Schicksale aus den Städten Anklam, Bad-Doberan, Barth, Blankenhagen, Greifswald, Grevesmühlen, Grimmen, Güstrow, Parchim, Pasewalk, Rostock, Schwerin, Stralsund und Waren dargestellt.

„In den meist erschütternden Zeitdokumenten wird deutlich, dass die ehemaligen Nachbarn der jüdischen Familien mehrheitlich Zuschauer blieben und somit die ‚große Katastrophe‘, die Shoah, widerspruchslos hinnahmen. Nur wenigen jüdischen Männern, Frauen und Kindern gelang die Flucht ins Ausland und damit ihr Überleben. Ihr Überleben ist die Hoffnung und das Licht für eine friedvolle und menschliche Welt.“

Am 16. April 2015 erhielt die AG ihren jüngsten Preis beim bundesdeutschen Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“.
Wann
Mittwoch, 20. Mai 2015, bis Sonntag, 26. Juli 2015
Ausstellungsgespräch
Am Mittwoch, 27.Mai 2015, findet um 16 Uhr im Museum “Im Mühlentor” Grimmen ein Ausstellungsgepräch mit den Initiator(inn)en statt.
Wo
Museum “Im Mühlentor” Grimmen
Wieviel
übliche Eintrittspreise
Wer
Frau Dr. Fukarek, Tel.: (038326) 47265 oder 2261