2016-12-13 14h43 News - 50000 Besucher im Wasserturm

Wassertrum im Winter

50.000 Besucher im Wasserturm

Morgen wird im Grimmener Wasserturm der 50.000 Besucher seit der umfangreichen Sanierung im September 2002 erwartet.

Nach Auskunft der Stadtinformation, die sich in dem imposanten Gebäude befindet, hat sich für morgen eine größere Gruppe der Volkssolidarität für einen Rundgang angemeldet.

Im März 2012 musste das Wahrzeichen der Stadt kurzzeitig gesperrt werden, weil durch einige Fugen des Mauerwerks Wasser eingedrungen war. Während des Ausräumens der Fugen wurden dann auch noch größere Hohlräume im Mauerwerk sichtbar. Durch den Schimmel und Pilzbefall – hervorgerufen durch die Feuchtigkeit – mussten damals auch noch Malerarbeiten im Wasserturm durchgeführt werden. Besonders stark befallen war die Wetterseite des Turmes. Die unplanmäßigen Reparaturarbeiten, die ausschließlich von einheimischen Firmen ausgeführt wurden, kosteten die Stadt seinerzeit knapp 70 000 Euro.

Der Grimmener Wasserturm wurde 1933/34 erbaut. Er ist 32 Meter hoch und hat einen Durchmesser von achteinhalb Metern. Hinter den 24 bis 76 Zentimeter dicken Mauern wurde bis zum Ende der Dreißiger Jahre Wasser für die Haushalte der Innenstadt gebunkert.

Auf 7 Etagen beherbergt der Wasserturm heute eine Rezeption, WC´s, einen Büro- und Ausstellungsbereich, einen Trauraum sowie eine Aussichtsplattform. Der Turm dient der Stadt auch als Tourismusinformation. In und um den Turm herum sorgt seit über 10 Jahren das Wasserturmaktiv für zahlreiche Kultur- und Kunstveranstaltungen.

Nachtrag - 2016-12-14

Die 50.000 Besucherin im Wasserturm Cornelia Stüber aus der Nähe von Prenzlau. Gemeinsam mit ihrem Mann nutzte sie am Mittwoch das herrliche, teils sonnige Wetter für einen Turmaufstieg. In der Aussichtsplattform wurden die beiden mit einem traumhaften Blick auf Grimmen belohnt. Ein kleines, schönes Städtchen, so der Eindruck der Brandenburger.

In Grimmen waren Cornelia und Ulli Stüber lediglich zu einer Stippvisite. Die Tochter hatte im Kulturhaus „Treffpunkt Europas“ einen Eignungstest beim Studieninstitut Mecklenburg-Vorpommern. Die Eltern begleitet en sie und nutzten die Prüfungszeit für einen Stadtrundgang inklusive Wasserturmbesichtigung.