2018-02-26 14h36 News - Baumfällung am Friedhof

die betroffenen Bäume am Friedhof

Baumfällungen am Friedhof

Die Stadt Grimmen hat zwei Nadelbäume auf dem alten Friedhofsgelände fällen lassen.

Es dauerte mehrere Stunden die 25 Meter hohe Douglasie und knapp 18 Meter hohe Fichte fachgerecht abzutragen.

Nach Aussagen der Stadtverwaltung bestand akute Windbruchgefahr. Daraufhin wurde bei der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises eine Fällgenehmigung beantragt. Nach einer Begutachtung der Bäume Ende Januar, wurde diese am 9. Februar 2018 erteilt. Im Protokoll der sogenannten Inaugenscheinnahme heißt es: „Es stellte sich heraus, dass bei der zur Fällung beantragten Douglasie vor allem in östlicher Richtung ein stark gelichteter Kronenaufbau vorhanden ist. Durch die entstandenen Lücken sind die restlichen Starkäste einer erhöhten Windlast ausgesetzt. Dies wird voraussichtlich zu weiteren Grünastabbrüchen führen. Die Douglasie ist somit nicht mehr als bruchsicher bzw. verkehrssicher einzuschätzen. Der Baum befindet sich in direkter Nähe zum Denkmal für die russischen Gefallenen des 2. Weltkrieges und zur angrenzenden Straße samt Gehweg. Aufgrund dessen wird hier einer Fällung zur Gefahrenabwehr zugestimmt.“

Wie aus dem Bauamt weiter zu erfahren war, musste die nebenstehende Fichte ebenfalls gefällt werden, da sie ohne die Douglasie der vollen Windlast ohne Schutz ausgesetzt gewesen wäre. Das hätte die Verkehrssicherheit erheblich in Frage gestellt.

Für die Nadelbäume wird es Ersatzpflanzungen geben. Geplant sind drei neue Ahornbäume.

Die Baumfällarbeiten wurden von einer Spezialfirma aus Sassen-Trantow ausgeführt. Unterstützt wurde sie von Krandienst Lange aus Grimmen.