2018-11-07 Events - Ausstellung

Adolf Müller - Marienkirche in Grimmen

UNTERWEGS - überall Farben

Was
Personalausstellung - Adolf Müller - Görmin
Eins, zwei, drei im Sauseschritt, eilt die Zeit, wir eilen mit. So sagte ja einst Wilhelm Busch. Man mag es gar nicht glauben, aber die vier Jahre seit der letzten Ausstellung Adolf Müllers im Museum der Stadt Grimmen sind genau so schnell vergangen, wie Busch es einmal formulierte.
Er eröffnet nun im Museum seine nächste Bilderausstellung.
Es ist die 101 … Sie trägt den Titel „Unterwegs“.
In Grimmen begann Müllers Ausstellungszeit, fast auf den Tag genau vor 14 Jahren. Damals zeigte er Bilder aller Genre im Wasserturm. Diesmal beschränkt er sich auf Aquarelle, denn er behauptet von sich, ein „schneller“ Maler zu sein. Aber wer nun ist dieser „ungeduldige“ Maler eigentlich? Hier ein paar Sätze zu seiner Biografie.
Müller wurde 1940 in Lodz geboren. Er besuchte in Alsleben bei Bernburg (Sachsen-Anhalt) die Grundschule, legte das Abitur 1958 in Thale ab und studierte Kunst und Polytechnik an Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Hier war Professor Herbert Wegehaupt, der Begründer der Greifswalder Malschule, einer seiner Lehrer. Anschließend wurde Adolf Müller zuerst bei Schwerin, dann in Greifswald und Umgegend bis zu seinem Eintritt ins Rentenalter 2002 ein erfolgreicher Lehrer. Erst danach hatte er wieder Zeit, seinem Hobby, der Malerei, zu frönen.
Wenn man die Aqurelle der ersten Jahre mit den gegenwärtigen Arbeiten vergleicht, ist eine deutlich größere Lockerheit des Dargestellten sichtbar. Prof. Wegehaupt betonte stets, man solle sich mit wenigen Strichen auf das wesentliche konzentrieren. Dazu ist ein gutes Auge bzw. ein sehr gutes Beobachten des Gegenstandes notwendig.
Das Aquarell lebt von der Farbe. Auch hier gab Prof. Wegehaupt seinen Studenten folgendes mit auf den Weg: farbig, aber nicht „schreiend“ dürfen die Farben aufgetragen werden. Beim Betrachten der Bilder von A.M. kann man das sehr gut sehen. Nehmen Sie die „Brücke von Nehringen“. Mit wenigen Strichen hat der Künstler das Bauwerk erfasst und mit dezenten, zurückhaltenden Farben farbig gestaltet, ebenso die „Marienkirche von Grimmen“.
Der Maler bevorzugt das „kleine“ Format. Er möchte, dass seine Bilder auch in kleinen Räumen gehängt werden und wirken. Das gelingt ihm ausgezeichnet. Bevor Müller ein farbiges Motiv vor Ort aufs Papier bringt, fertigt er natürlich eine Finliner-Zeichnung (sprich Grafik) an. So gibt es oftmals zwei Bilder vom gleichen Motiv. In der Grimmer Ausstellung sollen jedoch nun die Aquarelle gezeigt werden.
Wann
Mittwoch, 07. November 2018, bis Freitag, 28. Februar 2019
Eröffnung am 07. November 2018, 17:00 Uhr
Wo
Museum “Im Mühlentor” Grimmen
Wieviel
Eröffnung frei
sonst die üblichen Eintrittspreise
Wer
Frau Dr. Fukarek, Tel.: (038326) 47-265 oder 2261