Projekte

Im Rahmen des Lokalen Bündnisses für Familie “Kristall” werden große und kleine Projekte begleitet oder durchgeführt:

2017 Projekte - Familiensportfest

Ostsee Zeitung / Grimmen / R. Mielke / 2017-09-25

Beim traditionellen Familiensportfest „Trimmen in Grimmen“ gibt es zahlreiche Spaß-Wettkämpfe, wie hier das Schubkarrenrennen. RAIK MIELKE

Witziges Familiensportfest

Zum neunten Mal „Trimmen in Grimmen“

Ein Schubkarren-Rennen durch die Grimmener Sporthalle Südwest – das klingt nicht nur witzig, sondern machte den Teilnehmern bei der neunten Auflage des Familiensportfestes „Trimmen in Grimmen“ richtig viel Spaß. Und wie bereits diese Schubkarren-Station“ erahnen ließ, brauchte man auch an den anderen Stationen neben körperlicher Fitness und der Freude an der Bewegung eine gehörige Portion Geschicklichkeit.

„Unser Ziel sind hier keine sportlichen Höchstleistungen. Dass sich junge und ältere Menschen, Kinder und Eltern gemeinsam bewegen und dabei Spaß haben, ist die Idee unseres Familiensportfestes“, beschreibt Dana Rothbarth, Mitorganisatorin und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt und erklärt: „Das Familiensportfest wird jährlich durch die Stadt Grimmen, das Lokale Bündnis für Familie ’Kristall’, den Kreissportbund Vorpommern-Rügen, den Handball-Sportverein Grimmen und viele Sponsoren und Helfern organisiert. Wir wollen erreichen, dass sich in den Familien sportlich betätigt wird.

Dass man auch bei nicht sehr aufwendigen Aktivitäten sehr viel Spaß haben kann, hat unser Fest auch in diesem Jahr gezeigt.“

Für alle Teilnehmer gab es am Ende eine Urkunde und einen kleinen Preis.

2016 Projekte - Familiensportfest

Ostsee Zeitung / Grimmen / R. Mielke / 2016-05-30

Schubkarrenrennen

Einen Luftballon auf einer Klobürste durch einen Parcours zu ballancieren – das klingt nicht nur witzig, sondern machte den Teilnehmern bei der achten Auflage des Familiensportfestes „Trimmen in Grimmen“ auch richtig viel Spaß.

Trimmen in Grimmen: Fast 100 Teilnehmer waren bei der achten Auflage dabei

Knapp 100 Teilnehmer im zarten Alter von kaum mehr als zwei Jahren bis ins hohe Rentenalter machten sich am Sonnabend gemeinsam in der Grimmener Südwest-Sporthalle warm.

Nicole Schacht vom Kreissportbund Vorpommern-Rügen hatte sich hierfür eigens einen schwungvollen Bewegungstanz ausgedacht, bei dem die Muskulatur des gesamten Körpers so richtig auf Temperaturen kam.

Und wie bereits die am Anfang beschriebene „Luftballon-Klobürsten-Station“ erahnen ließ, brauchte man auch an den anderen Stationen neben körperlicher Fitness und der Freude an der Bewegung eine gehörige Portion Geschicklichkeit.

„Unser Ziel sind hier keine sportlichen Höchstleistungen. Dass sich junge und ältere Menschen, Kinder und Eltern gemeinsam bewegen und dabei Spaß haben, ist die Idee unseres Familiensportfestes“, beschreibt Mitorganisatorin Rita Claußen vom SOS-Familienzentrum. Und egal ob beim Balanceakt durch den aufgebauten Bewegungsparcours, dem ebenso witzigen, wie rasanten Schubkarrenrennen oder Torwandwerfen – die Kreativität der Organisatoren spiegelte sich in der Freude der Teilnehmer jederzeit wieder.

„Es macht ganz viel Spaß. Ich würde sehr gerne noch länger hier rumtoben“, schwärmte der achtjährige Jannis Thoms. „Total klasse, dass so viele Kinder hier mit ihren Eltern und Großeltern angetreten sind und richtig ehrgeizig die Sache angehen“, freute sich auch Mitorganisatorin Dana Rothbarth von der Stadt Grimmen.

Das Familiensportfest wird jährlich durch die Stadt Grimmen, das Lokale Bündnis für Familie „Kristall“, den Kreissportbund Vorpommern-Rügen, den Handball-Sportverein Grimmen, vielen Sponsoren und den Strukturförderverein organisiert. Es hat eine klare Zielstellung: „Wir wollen erreichen, dass sich in den Familien sportlich betätigt wird. Dass man auch bei nicht sehr aufwendigen Aktivitäten sehr viel Spaß haben kann, hat unser Fest auch in diesem Jahr gezeigt“, fand Dana Rothbarth.

Für alle Teilnehmer gab es am Ende eine tolle Urkunde und einen kleinen Preis. „Das hat Spaß gemacht. Omi hat mich ganz schnell mit der Karre gefahren und einmal sind wir hingefallen“, zog die junge Teilnehmerin Paula Stranzow ein positives Resümee.

2016 Projekte - 2. Ehrenamtstag

Ostsee Zeitung / Grimmen / R. Amler / 2016-11-09

Rita Claußen - Sprecherin des Lokalen Bündnisses für Familie "Kristall" Grimmen

„Dass es in Grimmen ein Kinder- und Jugendparlament gibt, wusste ich bislang nicht. Ich finde das aber toll“, sagte gestern Sigrid Nehls. „Ich staune auch, was in Grimmen alles los ist.“

26 Vereine und Institutionen stellten sich beim 2. Ehrenamtstag im Kulturhaus vor

Mit ihrem Mann war die Rentnerin gleich nach Eröffnung beim 2. Ehrenamtstag ins Kulturhaus „Treffpunkt Europas“. Josef Bast vom KiJuPa erzählte ihr, dass das Parlament für alle Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 21 Jahren offen sei. Vorrangig gehe es darum, die Interessen junger Leute gegenüber der Stadt zu vertreten. Als Beispiele nannte er die Gestaltung von Schulhöfen, Spielplätzen und Verkehrsanlagen.

Insgesamt stellten sich gestern 26 Vereine und Institutionen im Kulturhaus „Treffpunkt Europas“ vor. „Wir hatten vor zwei Jahren Premiere mit der Veranstaltung“, erklärte Rita Clausen, Vorsitzende des Lokalen Bündnisses „Kristall“, das gemeinsam mit dem Landkreis Vorpommern-Rügen den Hut für die Veranstaltung auf hatte. „2014 war das Haus rappelvoll“, sagte sie. „Daraufhin hatten wir uns entschlossen, eine weitere Veranstaltung folgen zu lassen“. Auch gestern war das Interesse der Besucher groß.

Bild Ehrenamtstag 2016 01 Denn das Angebot der sich vorstellenden Vereine war bunt gefächert. Gleich im Foyer konnte man sogenannte Besuchshunde sehen. „Das sind Tiere privater Halter, die auf Anfrage von Helfern des DRK in Haushalte gebracht werden, in denen zum Beispiel demente Menschen leben“, erklärte Michaela Ballschuh vom DRK Rügen-Stralsund. „Wir haben sehr viele Besuchsanfragen“, sagte sie. Allen könne man nicht immer wie gewünscht nachkommen. Denn in ihrem Team arbeiteten alle im Ehrenamt. Vom Rechtsanwalt über den Hotelier bis zum Arbeiter. Da sei es nicht möglich, immer und überall zu sein.

Susanne Nerius vom DRK-Neustrelitz, mit dem die Grimmener ebenfalls gut zusammenarbeiten, hatte gestern eine andere Aufgabe. Gemeinsam mit Andreas Pollow-Kabella erklärte sie Besuchern, wie eine Reanimation bei Verunglückten erfolgt und wie man einen Notruf erledigt.

Vor allem aber sind es soziale Tätigkeiten, die in den Wohlfahrtsorganisationen von Ehrenamtlichen erledigt werden. Die Arbeiterwohlfahrt in Grimmen sorgt sich nicht nur um Reinigungs- und Einkaufsdienste für ältere Menschen, sondern führt auch eine Kleiderkammer samt Änderungsservice. In Kreativgruppen können interessierte Bürger hier bei Handarbeiten oder Kartenspielen zusammenkommen.

Gleich zu Beginn des Ehrenamtstages hatte Volkmar Doß, Leiter des Grimmener Jugendblasorchesters, berichtet, dass in seinem Ensemble knapp 100 Mitglieder mitwirken würden. „Hätten wir nicht an die 40 ehrenamtliche Helfer, könnten wir kaum existieren“, erklärte Doß. Für viele sei die Arbeit Herzenssache. Mit Geld sei ihr Engagement kaum aufzuwiegen.

Im Verlaufe des Nachmittages wurde den Besuchern auch eine Beratung zum Thema Sicherheit für Senioren angeboten. Daneben gab es musikalische Einlagen des Jugendblasorchesters und des TSC Tanzsportclubs aus Grimmen.

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