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Nicht jede Gewalt ist Mobbing, aber Mobbing ist immer Gewalt!

Es steht außer Frage,...

dass Gewalt immer weh tut, sei sie noch so klein. Manchmal - vielleicht öfter als man glaubt - sind es auch die Worte oder gar die Gesten, die Blicke, die mehr verletzen als Tritte oder Schläge. Im Folgenden finden Sie bzw. findest du eine kleine theoretische Abhandlung zum Thema Gewalt an Schule sowie abschließend hilfreiche Namen von Ansprechpartnern.

Denn: Nur wenn wir von Gewalt wissen, können wir etwas dagegen tun!


Formen schulischer Gewalt

Jeder hat solche Dinge schon selbst erfahren oder beobachtet. Wie man damit umgeht, hängt von vielen Faktoren ab. Ob man mutig ist oder eher schüchtern und zurückhaltend, ob man gute Freunde hat, ob zuhause alles in Ordnung ist. In den meisten Fällen sind Konflikte zwischen zwei Kindern die Ursache für solche Dinge, ein Streit, ein Missverständnis. In den meisten Fällen kann das Problem gelöst werden, indem man sich ausspricht, eine Weile aus dem Weg geht oder auch mal deftig die Meinung sagt. So belastend oben genannte Formen schulischer Gewalt sind, man spricht hier noch nicht von Mobbing.


Vier (fünf) klare Kennzeichen von Mobbing

mobbing

Diese Kennzeichen dienen nur dazu genau herauszufinden, ob man von Mobbing spricht oder nicht. Auch wenn das bei dir nicht der Fall sein sollte - wenn du dich schlecht fühlst und in der Schule Angst hast, muss dagegen etwas getan werden. Gewalt wird nicht geduldet, denn jeder soll gern zur Schule kommen und in Frieden lernen können.


Folgen von Mobbing

Die Folgen von Mobbing sind drastisch. Sie hängen alle zusammen und könnten auch als Kreislauf dargestellt werden. Jeder muss sich bewusst sein, dass es auch ihn oder sie treffen kann. Ob dick oder dünn, besonders schlau oder weniger, aus armer oder wohlhabender Familie, ob ganz normal - Opfer kann JEDER werden!


Aber was kann ich tun?

Das Zauberwort heißt REDEN. Wird das Problem ausgesprochen, verliert es seine Anonymität und somit der / die Täter ihren Schutz. Suche dir eine Person, der du vertraust und erzähle, was dir passiert.

In der Schule gibt es verschiedene Möglichkeiten. Alle Gespräche werden vertraulich behandelt; alle Schritte mit dir abgesprochen.

Wem magst du dich anvertrauen?

Denke immer daran: Jeder einzelne ist wichtig. DU bist wichtig und niemand soll verloren gehen. Nur Mut!

M.Stutz, Schulsozialpädagogin, Jugendfreizeit e.V.