2021-02-08 16h25 News - Geflügelpest - Exoten leben weiter

Exot im Tierpark darf weiterleben - trotz Geflügelpest

Geflügelpest im Tierpark

Nachdem in der vergangenen Woche auch im Heimattierpark die Geflügelpest festgestellt worden ist, wurde rund um Grimmen ein Sperrbezirk bzw. Beobachtungsgebiet festgelegt. Entsprechende Beschilderungen wurden noch am Freitag aufgestellt.

Um eine Weiterverbreitung des Virus H5N8 zu unterbinden, musste im Tierpark fast die Hälfte des Geflügel- und Vogelbestandes getötet werden.

„Der kleine Zoo hatte darauf hin in kürzester Zeit einen umfangreichen Maßnahmenkatalog erarbeitet, um die verbleibenden ca. 50 Tiere zu schützen“, so Tierparkchefin Christin Trapp. Dazu wurden alle Vögel aufgestallt, separiert und die Volieren mit Planen abgedeckt.

Die Stadt Grimmen hatte zeitgleich beim Kreis eine Ausnahmegenehmigung beantragt, damit die Exoten, darunter Emus, Jägerlieste (besser bekannt als Lachender Hans), Uhus und Papageien nicht getötet werden müssen.

Wie Stadträtin Heike Hübner mitteilte, hat das Veterinäramt des Landkreises heute entscheiden, dass die Vorkehrungen ausreichen, um die verbleibenden, gesunden Tiere abzuschotten. Sie müssen damit nicht gekeult werden.