2011-04-05 12h27 Bericht über Schulleitung und Schulmanagament

Bisherige Entwicklung unserer Schule | Inhaltliche und organisatorische Prinzipien | Leitbild | Qualitätsbereiche der Schule | Evaluation


Abschlussbericht über die Externe Evaluation | Bericht über die Schulleitung und Schulmanagement


Bericht über Schulleitung und Schulmanagement

Regionale Schule Robert Koch, Grimmen Straße der Befreiung 73, 18507 Grimmen

Mitglieder der Schulleitung: Frau Harder, Frau Peter

3. Erkenntnisse und Beobachtungen 3.2. Qualitätsbereiche

Stärken/Schwächen (Befunde und Belege) Ausprägungsgrad21Qualitätsbereich 3: Lehrerprofessionalität und Personalentwicklung

Mitarbeitergespräche

Die Schulleitung führt regelmäßig geplante und protokollierte Mitarbeitergespräche durch, die der Personal- und Schulentwicklung dienen und in Zielvereinbarungen münden. Diese werden von den Lehrkräften als sinnvoll für ihre Arbeit empfunden.Stärke
Unterrichtsbesuche mit anschließender Auswertung finden nicht regelmäßig statt. Beleg: Dokumentenanalyse, Befragung, Gespräche (SL, L, nP)Schwäche

Umgang mit Leistungen/Fortbildung

Lehrkräfte und Mitarbeiter fühlen sich durch die Schulleitung motiviert und anerkannt, ihre Leistungen werden entsprechend gewürdigt. Das Engagement der Lehrkräfte im täglichen Arbeitsprozess wird von der Schulleitung wahrgenommen. Die Schulleitung fordert und fördert die Fortbildung. Fortbildungsveranstaltungen (zwei pro Schuljahr) stimmen die Lehrkräfte in den Fachschaften und Teams je nach Angebot und Notwendigkeit ab. Die SchiLF-Veranstaltungen orientieren sich im wesentlichen am Schulprogramm und werden in Absprache mit dem Kollegium festgelegt. Empfehlenswert wäre eine Fortbildung im Rahmen der Unterrichtsentwicklung (z.B. Differenzierung).Stärke

Qualitätsbereich 4: Schulmanagement

Schulleitungshandeln / Personalführung Innerhalb der Schulleitung gibt es eine sehr gute Zusammenarbeit, die gekennzeichnet ist von offenem und sachbezogenem Handeln. Aufgabenbereiche sind klar abgesteckt und es werden regelmäßig Absprachen getroffen. Die Aufgabenbereiche der Lehrkräfte sind schriftlich festgehalten. Eine schriftlich fixierte Aufgabenverteilung für die Schulleitung sollte ebenfalls erfolgen. Die Schulleitung genießt Akzeptanz im Kollegium und Anerkennung beim nichtpädagogischen Personal. Ihre Arbeit wird als konstruktiv eingeschätzt. Besondere Leistungen und das Engagement der Kollegen werden von der Schulleitung in der Öffentlichkeit hervorgehoben und wertgeschätzt, Kritik wird ohne Öffentlichkeit im direkten Dialog geübt.

Die Schulleitung hat klare Vorstellungen, wohin sich die Schule entwickeln soll. Sie ist Neuerungen gegenüber aufgeschlossen, fördert die Teamentwicklung in besonderem Maße und nutzt die gegebenen Spielräume, um möglichst förderliche Arbeitsbedingungen zu schaffen. Sie bezieht in wichtigen Fragen klar Stellung und macht die Übernahme von Verantwortung möglich. In der Regel handelt die Schulleitung konsequent und zeigt sich in Konfliktsituationen entschlossen und durchsetzungsfähig. Kollegen erhalten bei Konflikten mit Schülern und Eltern Unterstützung. Sie fördert das Engagement der Eltern, Schüler und Lehrer und hat für sie zumeist ein offenes Ohr. Da die Schulleitung auf einen dialogischen Führungsstil bedacht ist, sorgt sie dafür, dass transparente Entscheidungen in der Regel gemeinsam mit den Kollegen gefällt werden. Alle wesentlichen Fragen werden auf regelmäßig stattfindenden Dienstberatungen besprochen. Diese werden von den Lehrkräften als strukturiert und effektiv empfunden. Bei der Gestaltung des Schulbetriebs zeigt sich die Schulleitung engagiert und hält einen guten Informationsfluss zum Schulträger aufrecht. Die zielgerichtete und sachorientierte Zusammenarbeit mit dem Schulträger ist für die Entwicklung der Schule förderlich. Beleg: Dokumentenanalyse, Befragung, Gespräche (SL, L, S, E, S, ST)

Stärke

Einflussnahme der Schulleitung auf den Qualitätsentwicklungsprozess

Der Qualitätsentwicklungsprozess wird durch die Schulleitung teilweise systematisch geplant und gesteuert, die angestrebte Realisierung eines Qualitätsmanagements ist erkennbar. Dazu tragen u.a. durchgeführte externe und interne Evaluationen sowie die Arbeit der ESF- Steuergruppe bei. Um eine nachhaltige Qualitätsentwicklung an der Schule zu befördern, sucht sich die Schulleitung auch eine Reihe von außerschulischen Einrichtungen. Die Zusammenarbeit der Schulleitung und Lehrer mit externen Partnern ist zielgerichtet und vielfältig und beispielsweise bei der Durchführung des Produktiven Lernens sowie bei der Arbeit der Schulstation, in hohem Maße große Stärke Anlage zum Abschlussbericht über die Externe Evaluation Schule: Regionale Schule Robert Koch, Grimmen 4 geeignet, die schulische Arbeit zu unterstützen. Zu den Grundschulen des Einzugbereichs unterhält die Schule ansprechende Beziehungen, die eine gute Grundlage für den Übergang der Schüler an die Regionale Schule darstellen. Die Zusammenarbeit mit dem örtlichen Gymnasium ermöglicht den Schülern einen angemessenen Übergang an diese Schulform. Defizite im Rahmen des Qualitätsentwicklungsprozesses gibt es hinsichtlich der Arbeit mit schulischen Plänen. Dabei sollte insbesondere die Erarbeitung eines praktikablen schulinternen Lehrplans, der die systematische Kompetenzentwicklung in den einzelnen Jahrgangsstufen und in allen Fächern beschreibt, ein Arbeitsschwerpunkt sein. Die Einbeziehung schulexterner Berater bzw. Unterstützungssysteme kann diesbezüglich genutzt werden. Auch die Verbesserung der Unterrichtsqualität in bestimmten Bereichen (z.B. Binnendifferenzierung) bedarf verstärkter Aufmerksamkeit. Eine zentrale Aufgabe der Schulleitung besteht darin, sich einen detaillierten Überblick über den durchgeführten Unterricht an der Schule zu verschaffen und den Lehrkräften ein gezieltes Feedback zu geben, d.h. die Stärken aber auch Schwächen der einzelnen Lehrkraft konkret zu benennen. Desweiteren ermöglichen zielgerichtete Unterrichtsbesuche einen Einblick in die Realisierung Schulprogramm relevanter Arbeitsschwerpunkte und Maßnahmen. Regelmäßige Unterrichtshospitationen zur gezielten Unterrichtsentwicklung sollten deshalb angestrebt werden. Die Schule initiiert eine gute und wirksame Öffentlichkeitsarbeit (Presseberichte, Homepage u.a.), so dass die Menschen in der Region und alle darüber hinaus Interessierten ansprechend informiert werden. Das Schulprogramm wurde vom Kollegium erarbeitet und die Eltern und Schüler

Anlage zum Abschlussbericht über die Externe Evaluation Schule: Regionale Schule Robert Koch, Grimmen 5 im Rahmen der schulischen Gremien über die wesentlichen Inhalte informiert. In die programmatische Arbeit sollten Eltern und Schüler zukünftig einbezogen werden. Die Schulleitung ist sich des Prozesscharakters schulischer Entwicklung sowie der Notwendigkeit der ständigen Überarbeitung und Ergänzung der Dokumente und Maßnahmen bewusst. Diesbezüglich sollte die Anlage eines Qualitätshandbuches zur effektiveren und übersichtlicheren Dokumentation von Ergebnissen und Prozessen der Qualitätsentwicklung an der Schule erfolgen. Die Ziele und Ergebnisse der Qualitätsentwicklung der Schule werden schulintern ausgewertet und präsentiert. Durch vielfältige mit der Schulleitung koordinierte Aktionen der Schulsozialpädagogin wird kontinuierlich an der Verbesserung des Schulklimas gearbeitet. Beleg: Dokumentenanalyse, Befragung, Gespräche (SL, L, SSP, E, S)

Stärke

Organisation des Schulalltags

Die Organisation des Schulalltags gelingt angemessen. Über Aushänge im Lehrerzimmer und in Dienstberatungen werden die Lehrkräfte u.a. über Vorhaben und Termine informiert. Ein detaillierter und gut strukturierter Jahresarbeitsplan lag vor. Der Schulalltag ist rhythmisiert. Der Unterricht findet im 90-minütigen Block mit flexiblen Kurzpausen statt. Die alters- und schulartspezifischen Bedürfnisse der Schüler werden bei der Gestaltung des Stundenplans weitgehend berücksichtigt. In den Pausen und Erholungsphasen gibt es Spielraum für Bewegung im Freien und in der Turnhalle. So gibt es z.B. drei Mal pro Woche in der zweiten großen Pause Sportangebote. Die derzeitige Pausenzeit zur Einnahme des Mittagessens ist relativ kurz. Auf eine schülerfreundliche Veränderung der entsprechenden Pausenzeit beim Umzug der Mittagessenversorgung in die neue Mensa sollte geachtet werden. Anlage zum Abschlussbericht über die Externe Evaluation Schule: Regionale Schule Robert Koch, Grimmen 6 Bei der Stundenplangestaltung, beim Einsatz in den Klassen und bei der Delegierung von Aufgaben werden die Belange der Lehrer berücksichtigt und übermäßige Belastungen in der Regel vermieden. Dies wird auch vom überwiegenden Anteil der Lehrkräfte so gesehen. Kritisch merkten sie an, dass sie im schulischen Tagesablauf zwischen den Stunden „hetzen“ müssen. Mit Konsequenz achtet die Schulleitung auf die Begrenzung des Unterrichtsausfalls durch eine entsprechende Unterrichts- und Vertretungsorganisation. Auf die Einhaltung der Regelungen der Schulordnung und Aufsichtsführung achten die Schulleitung und alle Lehrkräfte. Diese werden in den großen Pausen, von den Schülerschlichtern bei der Hausaufsicht unterstützt. Mit Engagement und Verantwortungsbewusstsein setzt sich die Schulleitung für die Verbesserung der Rahmenbedingungen an der Schule ein. Beleg: Dokumentenanalyse, Befragung, Gespräche (SL, L)Stärke

Legende:

ST Schulträger

SL Schulleiter

L Lehrer

S Schüler

E Eltern

nP nichtpädagogisches Personal

SSP Schulsozialpädagogin

Sp Sonderpädagogin

Greifswald, den 15.01.2010 Volker Grap Teamleiter/in des Evaluationsteams