Kettenbriefe

Kettenbriefe sorgen für Aufregung in den 5.Klassen

Grimmen, 31.03.14

Sehr geehrte Eltern,

uns ist von besorgten Müttern und Vätern mitgeteilt worden, dass seit Freitag so genannte „Kettenbriefe“ über Facebook, WhatsApp und Sprachmitteilungen für große Verunsicherung sorgen. Die Kinder werden mit Morddrohungen, dem möglichen Besuch einer Figur aus Horrorfilmen (Chucky, die Mörderpuppe) sowie der Legende von „Bloody Mary“ verängstigt und eingeschüchtert.

Derartige Online-Vorkommnisse gibt es leider alle Jahre wieder. Den Verursachern auf die Spur zu kommen, ist quasi unmöglich. Bitte besprechen auch Sie mit Ihren Kindern, dass Smartphones und Internetplattformen nicht nur Unterhaltung bieten, sondern dass verantwortungslose Menschen das Medium auch missbrauchen, um andere zu erschrecken. Gleichzeitig sollte den Mädchen und Jungen verdeutlicht werden, dass besagte Figuren der Fantasie entstammen und nicht real sind.

Nach Rücksprache mit der Polizei empfehlen wir Ihnen, die Nachrichten einfach zu löschen und eine Weile ganz auf das Handy zu verzichten. Bitte beschuldigen Sie die Kinder nicht untereinander, da in solchen Fällen oft die Systeme geknackt und fremde Nummern verwendet werden.

Wir hoffen, dass sich die Aufregung bald wieder legt.

Bei Fragen wenden Sie sich gern an mich.

Maxi Stutz, Schulsozialpädagogin