Projekt LAP

Lokaler Aktionsplan Nordvorpommern

Projekte im Rahmen der Schulsozialarbeit

bild Vielfalt tut gut L Aktionen im Sj.2007-2008

2010

Klassensprecherseminare - Teil II

Zur großen Freude vieler Mitstreiter können wir auch in diesem Schuljahr mit unseren KlassensprecherInnen und ihren StellvertreterInnen zu außerschulischen Seminaren starten. Der professionelle Input kommt diesmal von Herrn Christoph Bräutigam, Referent des Edith-Stein-Haus Parchim. Eine weitere Veränderung: das Ganze findet nicht nur mit den SchülervertreterInnen des Förderzentrums statt. Auch das Gymnasium wird bei den Theorie- und Erlebnisteilen dabei sein. Außerdem werden wir in diesem Jahr in der Wasserburg Turow beherbergt. Nachdem jede Klassenstufe einzeln unterwegs war, wird es einen gemeinsamen Abschluss mit allen TeilnehmerInnen aus den Klassen 7-10 geben. Wir hoffen darauf, wieder eine tolle Zeit mit vielen neuen Erfahrungen und Ideen und gern auch Bekannt- oder Freundschaften zu haben.

Termine: News

Themen

Neben dem obligatorischen tiefen Blick ins Schulgesetz von MV zu Rechten und Pflichten von Schülervertretern hatten die einzelnen Klassenstufen verschiedene Themen, die sie in diesem Rahmen diskutierten oder konkret in Angriff nahmen:

- Akzeptanz der Schülervertreterarbeit bei den (Klassen-)Lehrern - Welche Gesetze schützen mich?

- Intensivierung der Kontakte zwischen den SchülerInnen der verschiedenen Schulformen - gemeinsame Abendveranstaltung der 10.Klassen von RegS und Gymnasium?

- Schülertransport: Probleme mit Fahrtdauer und Sitz-/ Stehplätzen - Zusammenarbeit mit dem Gymnasium?

- Planung eines ersten Mottotages: Wie könnte das aussehen? Thema Berufsbilder in Anknüpfung an die Berufsmesse im November

- Wie bekommen wir den uns zustehenden Unterricht, wenn Lehrer krankheitsbedingt länger ausfallen?

- Haltung und Umgang einiger Lehrer mit ihren SchülerInnen hat mit Schülermitsprache und Demokratie nichts zu tun - Was kann die Schülervertretung da machen?

- Auf der Schulwebseite soll eine Sparte für Klassensprecher und ihre Tätigkeiten eingerichtet werden, um den MitschülerInnen ihre Ansprechpartner und Möglichkeiten deutlicher zu zeigen

2009

"Grimmen-WELT-offen"

Die geplanten Aktivitäten beinhalten die Auseinandersetzung mit der eigenen sowie fremden Region und deren Kultur und Besonderheiten (wie auch Problemen), der bewussten zwischenmenschlichen Kommunikation und Grenzüberwindung sowie auch die Anwendung verschiedener Medien zu Präsentations- wie Dokumentationszwecken.

Konkret steht für Klassenstufe 5 der Empfang von und gemeinsame Tage mit einer polnischen Kindergruppe auf dem Programm, Klassenstufe 6 möchte ihre schwedischen Brieffreunde begrüßen und endlich persönlich kennen lernen und Klassenstufe 9 will den Umweltkongress in Staffanstorp besuchen und die Region dort aktiv vertreten.

Am Projektende sind die geplanten Aktionen super gelaufen. Abschließend wollen wir gern ALLE Schülerinnen und Schüler an “Grimmen-WELT-offen” teilhaben lassen: es soll eine Ausstellung geben, in welcher sich jeder als Schwarz-Weiß-Portrait wiederfinden wird. Somit wird dem Slogan des Lokalen Aktionsplanes auf den Punkt entsprochen und Gesicht gezeigt: Vielfalt tut gut!

März 2010: 351 Menschen haben sich portraitieren lassen und füllen 117 Bilderrahmen. Ein beeindruckendes Ergebnis! Die Ausstellung wird offiziell am Tag der offenen Tür, am 17.April eröffnet. Ein erster Eindruck kann bereits jetzt gewonnen werden.

"Kleider machen Schule - und stark" - Logowettbewerb

bild logo Immer wieder wird im schulischen Alltag deutlich, wie wenig sich Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern und Lehrerschaft mit ihrer Schule identifizieren. Das Zusammengehörigkeitsgefühl ist gering; der Stolz, gerade an diese Schule zu gehen, scheint gänzlich zu fehlen. Dem soll begegnet werden mit einer Schulkollektion, an deren Entwicklung und Etablierung alle schulzugehörigen Personen beteiligt sein können.

Die Idee besteht darin, zu allererst ein offiziell für die Schule gültiges Logo zu entwickeln. Dies soll in Form eines Wettbewerbs aller Klassenstufen geschehen. Die Abstimmung über die Sieger ist als gänzlich demokratischer Prozess geplant. Stellt sich die Frage: Schaffen wir das bis zum Ende des Schuljahres 2008/2009?

Ja, wir haben es geschafft. Vier Wochen lang hatten unsere Schülerinnen und Schüler Zeit, sich Gedanken über ein passendes Logo für ihre Schule zu machen. Letztlich wurden sage und schreibe 112 Entwürfe eingereicht. Aus dieser Masse wählte eine Arbeitsgruppe aus Schülern, Lehrern und der Schulsozialpädagogin 7 Vorschläge für die erste Abstimmung. Mit drei Kreuzchen stimmten anschließend fast alle schulzugehörigen Personen - SchülerInnen, LehrerInnen, die Schulleitung, der Hausmeister, die Damen von der Essenausgabe - ab und so ergaben sich wiederum drei Entwürfe, aus welchen wiederum alle Leute mit einem Kreuzchen ihren Favoriten wählen konnten. Sieger wurde schließlich der Vorschlag von Willi Poburski und so hatte die RegS “Robert Koch” pünktlich zu den Sommerferien ihr neues Logo! Der erste Schritt war getan.

Nun der zweite: der Aufbau einer Schulkollektion. Wir entschieden uns für die Werbewerkstatt m.u.t. aus Grimmen. Mit der freundlichen Unterstützung der Inhaberin Frau Katrin Schultz entwickelte sich nach und nach unsere Musterkollektion, die die verschiedenen Modelle in allen erhältlichen Farben und Größen bereit hält. Die ANPROBE UND BESTELLUNG IST JEDERZEIT ÜBER FRAU KIND MÖGLICH. Bei Interesse fragt einfach bei ihr nach. Wichtig: eine Schulkollektion ist keine Uniform! Das Tragen ist freiwillig und soll das Gemeinschaftsgefühl stärken.

Klassensprecherseminare

Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Förderzentrums Grimmen hatten die Mädchen und Jungen unserer Stufen 7/8 sowie 9/10 die Möglichkeit, von Anfang September bis Ende Oktober an Klassensprecherseminaren teilzunehmen. Die Sozialpädagogen beider Schulen hatten mit der Beteiligungswerkstatt MV einen Mix aus Theorie, Erfahrungsaustausch und Erlebnispädagogik organisiert, welcher sehr gut angenommen wurde.

Welche Aufgaben und Pflichten hat ein Klassensprecher? Welche RECHTE? Wie sieht die Tätigkeit dieser Schülervertreter an den einzelnen Schulen aus? Was kann oder muss geändert werden?

Parallel zu den Diskussionen um diese Fragen lernten sich die Jugendlichen untereinander besser kennen, Vorurteilen gegenüber dem anderen Schultyp konnte begegnet werden. Während einer Paddeltour, einem Besuch im Seilgarten Prora und auf der Tricolor Ranch in Grellenberg testeten die Klassensprecher und ~stellvertreter ihre persönlichen Grenzen aus.

Fazit: Ein gelungener erster Durchgang, dem ein zweiter 2010 folgen soll: ergänzt durch Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Grimmen.