Steinkohlekraftwerk Rostock

Steinkohlekraftwerk Rostock

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Die zehnten Klassen der Grimmener Regionalschule „Robert Koch“ fuhren ins Rostocker Steinkohlekraftwerk um herauszufinden, wie solch ein Anlagewerk funktioniert und welche Auswirkungen es auf die Umwelt hat. Den Schülern fiel gleich der große Kühlturm und ein kilometerlanges Förderband auf. „Wie funktioniert das ? “ Diese Frage wurde ihnen schnell beantwortet - mit einem Video, in dem man sehen konnte, wie das 500 MW starke Kraftwerk arbeitet. Danach gab es eine kleine Einführung von Frau Jana Hinz, Diplomingerneurin für Wärmetechnik. Frau Hinz erklärte ihnen, dass die Steinkohle vom Rostocker Hafen über das 1200 m lange Förderband zum Kraftwerk gelangt. Diese wird verbrannt und dabei entsteht Wärme, die in den Dampferzeuger gelangt. Dort wird dann Wasser erhitzt und der Dampf entsteht, schilderte ihnen Jana Hinze. Die Aschereste werden zu Gips verarbeitet. Im Vergleich zu den Windkraftanlagen gibt das Steinkohlekraftwerk mehr Energie ab. Der Vorteil der Windräder ist, dass sie keine negativen Einflüsse auf die Umwelt haben. Der große Nachteil aber, so versicherte ihnen die Diplomingneurin sei ihre große Witterungsabhängigkeit, die es beim Steinkohlekraftwerk nicht gibt. Das Steinkohlekraftwerk ist sehr modern und hat daher auch eine sehr effektive Reinigungstechnik. Ein großes Thema für die Klassen waren die Ausbildungsmöglichkeiten. Die Schüler wurden darüber informiert, welche Ausbildungsberufe man dort ausüben kann - zum Beispiel Elektroniker für Betriebstechnik, Industriemechaniker oder Industriekaufmann . Alles in Allem war es für die zehnten Klassen ein sehr spannender und lehrreicher Vormittag.

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