Umweltprojekt in Schweden Kl.9

Teilnehmer

Termin:18.-22.05.2009

Schüler reisen nach Schweden

Eine Schülerin berichtet

Schweden 2

Vom 18. bis zum 22. Mai diesen Jahres vertraten bereits zum zweiten Male 8 Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule „Robert Koch“ ihre Heimatstadt in Schweden. Bei dem Umweltkongress für Jugendliche in unserer Partnerstadt Staffanstorp nahmen neben Deutschland noch 8 andere Nationen teil. „Das wird bestimmt eine große Herausforderung“ meinte Willi Poburski (16 Jahre), denn wegen der unterschiedlichen Teilnehmer wird auf dieser Konferenz nur Englisch gesprochen. „Das ist aber auch eine gute Gelegenheit zum Üben“, ergänzte Pia Heuer (15 Jahre). Der diesjährige Umweltkongress drehte sich ganz um nachhaltige Entwicklung, insbesondere um das Thema „Wasser“. “Globale Erwärmung” lautete der Diskussionsbeitrag der Grimmener. Alle Vorträge wurden in englischer Sprache gehalten. Die Koch-Schüler machten ihre Sache richtig gut. Die Englischlehrerin Schweden 1Margit Griwahn und ihre Kollegin Silke Mannack hatten das Team und sich bestens vorbreitet. Die anstrengenden Vorbereitungen und Recherchen, die nicht nur auf Grund der englischen Sprache sehr aufwendig waren, haben sich gelohnt. Alle Länder sprachen Probleme an, die sich mit Natur, Umwelt oder der internationalen Wasserkrise befassen. Interessant war es, zu erfahren, dass der tägliche Pro- Kopf- Verbrauch von Wasser in Deutschland und Schweden bei 200 Litern, in den USA sogar bei 600 Litern, in Afrika dagegen nur bei 15 Litern liegt. Um dies jedem bewußt zu machen, ließ man die Teilnehmer symbolisch ihren Verbrauch mit 2 Wassereimern aus einem Teich schöpfen. Die Akteure waren sichtlich beeindruckt. Weitere Höhepunkte waren ein Test zur Beeinflussung der Tier- und Planzenwelt durch Wetterveränderungen an einem Teich, ein Vortrag über die globale Wasserkrise und natürlich die Freizeitangebote. So gab es eine Grillparty mitten im Stadtpark, Ausflüge nach Lund und Malmö, eine Fahrt über die Öresundbrücke nach Kopenhagen und den Besuch eines Nationalparkes. Natürlich knüpften die Teilnehemer untereinander zahlreiche Freundschaften. Viele von ihnen wollen Schweden später wieder besuchen. Die Schüler wurden in Staffanstorp bei Gastfamilien untergebracht. Die Stadt Grimmen und der Jugendfreizeit e.V. unterstützten die Reise. Den nächsten Kongress wird es 2011 in Estland geben.