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2017-03-30 07h55 News - 500000 Besucher im Kulturhaus

Kulturhaus "Treffpunkt Europas"

Grimmener Kulturhaus begrüßt 500.000. Besucher

Man kann mit Fug und Recht davon sprechen, dass das Grimmener Kulturhaus eine ganz besondere Einrichtung ist.Nicht nur das Platzangebot, die Verwandlungsfähigkeit und Akustik des Hauses sind einmalig. Auch seine Entstehungsgeschichte.

Nach gerade mal zwei Jahren Bauzeit, wurde das Kulturhaus am 20.Dezember 1970 eröffnet. Es steht genau zwischen der Altstadtgrenze und dem Neubauviertel. Da sollte es aber eigentlich gar nicht hin. Die Planer hatten seinerzeit die Idee, einen Kulturtempel in Reinkenhagen zu errichten, weil dort der zentrale Ort der Erdölförderung war. Aus Kostengründen war das Projekt auf dem flachen Land aber nicht realisierbar. Und damit kam Grimmen ins Gespräch. Schließlich wohnten hier die meisten Erdöler. Doch das Vorhaben war alles andere als einfach.

In einem Interview mit der Ostseezeitung, das der Journalist Raik Mielke 2014 führte, erinnerte sich der damalige Leiter der Staatlichen Bauaufsicht Rudi Mielke, an die schwierige Planungs- und Bauphase.

„Wir brauchten zum damaligen Zeitpunkt einfach mehr Wohnungen für die Beschäftigten des Erdölbetriebes. Auf einer großen Freifläche sollte ein Punkthaus für das Neubaugebiet Südwest entstehen“, erinnert sich der Rentner zurück. Ein zehnstöckiges Hochhaus sollte der Blickfang werden. Und direkt davor, hatte man sich nun entschieden, sollte das Kulturhaus für den Kreis errichtet werden. „Aber die Fläche reichte damals nicht aus und so waren enorme Vorarbeiten erforderlich, die in der Stadt für heiße Diskussionen sorgten“, sagt der damalige Leiter der Bauaufsicht. Als erstes ging es um die zentrale Straße „Am Steingern“. „Noch heute ist ein Teil dieser Straße zu sehen. Es ist der Weg, der aus Richtung Ampelkreuzung kommend hinter der Lindenstraße zum Hof des Kulturhauses führt“, erklärt Mielke.
Damals ging diese Straße durch, bis zum Bauernhof Beyer, der sich in der Nähe der heute Südlichen Randstraße befand. Aber es sollte nicht das einzige Streitthema bleiben, denn das Wohngebäude Freynik, welches sich neben der kleinen Verkaufshalle befand, musste ebenfalls zu Gunsten des Kulturhauses weichen. „Es gab damals wenig Verständnis für den Abriss von Wohnraum, weil die Wohnungsnot einfach zu groß war“, verdeutlicht der Zeitzeuge. Zudem wurde ein Teil des ehemaligen Marinelagers erschlossen.
Nach vielen Diskussionen konnte der Bau dann starten, doch die Probleme wurden nicht weniger. Eines der Streitthemen war der Bühnenbau. „Wir hatten damals eine Vorabsprache mit dem Theater in Stralsund getroffen. Das Theater wollte das Haus für Aufführungen nutzen“, erinnert sich der heute 83-Jährige und erklärt: „Eine Großbühne zu bauen, das war aus Kostengründen nicht möglich, weil für die Gewährleistung der Brandschutzverordnung erhebliche bauliche Zusatzkosten entstanden wären“, sagt er. Was man sich dann in Absprache mit der Feuerwehr einfallen ließ, ist heute nur noch zu belächeln. Es stand keine Sprinkleranlage zur Verfügung, also wurde eine Wasserrohrleitung um die Bühnenöffnung gelegt. Diese wurde in kurzen Abständen angebohrt. Eine Brandwache, die bei jeder Aufführung gestellt werden musste, hätte dann im Falle eines ausbrechenden Feuers per Hand die Leitung unter Druck gesetzt. „Eine notwendige Funktionsprobe führte schon zur Katastrophe, alles stand unter Wasser - aber Problem gelöst“, lacht Rudi Mielke.
Was damals unbedingt notwendig war: die Unterkellerung. „Heute kann man täglich beliefert werden, damals kam alle paar Wochen einmal eine Lieferung, und die musste dann gelagert werden. Der nötige Raum wurde durch den Keller geschaffen.“ Das I-Tüpfelchen dieses tollen Baus war sicher nicht nur für Rudi Mielke die Kellerbar. 82 Personen fanden hier Platz und da die Szenebar weit über die Bezirksgrenzen einen sehr guten Ruf genoss, war es damals immer schwer, reinzukommen.

Kultband "City" im Kulturhaus "Treffpunkt Europas" Heute steht das Haus mit seinen vielfältigen Angeboten jedermann offen und nicht selten zählt Kulturhausleiter Morten Kabisch über 1000 Gäste im „Treff“, wie die Grimmener ihren Musentempel liebevoll nennen. Auch wenn es die Nachtbar inzwischen nicht mehr gibt, an Attraktivität hat der „Treffpunkt Europas“ nichts verloren. Seit 2004 trägt das Kulturhaus diesen Namen. Ein Jahr zuvor wurde es mit Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ und einer Landesförderung umfangreich saniert. Inzwischen zählt die Einrichtung zu den größten und modernsten Kulturhäusern des Landes.

Jedes Jahr werden im Grimmener „Treffpunkt Europas“ fast 100 Konzerte, Shows, Tanzund Galaveranstaltungen sowie Komödien und Lesungen angeboten. Im Laufe der Jahre sind da einige Besucher zusammengekommen. Seit der Übernahme des Hauses durch die Stadt Grimmen am 1. Januar 1997 – vorher gehörte die Immobilie dem Landkreis – sind im Kulturhaus fast eine halbe Million Gäste gezählt worden.

Der 500.000. Besucher wird am Sonntag, 02. April 2017, zur großen Unterhaltungsshow „Heimatgefühle“ mit Sigrid & Marina, dem Naabtal Duo sowie Judith & Mel erwartet. Bürgermeister Benno Rüster freut sich über die gute Besucherresonanz des Kulturhauses. „Der Treffpunkt ist ein echter Treffpunkt für jung und alt“, so das Stadtoberhaupt. Den 500.000 Besucher will der Bürgermeister am Sonntag persönlich begrüßen und mit einem Präsent überraschen.

2017-03-30 07h25 News - Frühlingserwachen

Gärtnerin Heike Räbisch beim Frühlingsblumen Pflanzen, Foto: Th. Erdmann

Frühlingserwachen in Grimmen

Wie heiß es doch so schön in den Bauernregeln zum Frühjahr: „Scheint auf Sankt Gabriel die Sonn’, hat der Bauer Freud’ und Wonn’“

Diese Freude teilen auf jeden Fall die Gärtnerinnen und Gärtner des Grimmener Bauhofes. Sie sind seit einigen Tagen im Stadtgebiet unterwegs, um Primeln, Stiefmütterchen und andere Frühblüher zu pflanzen.

Ob in der Straße der Solidarität, der Greifswalder Straße, dem Erdöler, der Wendeschleife in Südwest, der Aral-Tankstelle oder dem hölzernen Drachen am Greifswalder Tor, überall sieht es jetzt wieder schön bunt aus.

Frühlingsblumen am Wegesrand, Foto. Th. Erdmann Über 2000 Blumen haben Heike Räbisch und Hans-Joachim Beth in den vergangenen Tagen mit viel Liebe gepflanzt. Je nach Wetterlage geht es in den kommenden Wochen mit bunten Saatmischungen weiter, sagt Heike Räbisch. „Da kommen noch einige Quadratmeter zusammen, denn wir haben noch viele tolle Ideen“, so die sympathische Frau mit dem grünen Daumen. Im späten Frühjahr werden dann auch wieder die Blumenampeln an den drei Stadttoren und auf dem Marktplatz aufgestellt.

Kurzum: nur einige Wochen und das gesamte Stadtgebiet wird wieder bunt und frühlingshaft erstrahlen.

2017-03-30 07h01 News - Wasserturm zu Ostern

Wasserturm

Öffnungszeiten des Wasserturms zu Ostern

Zu den Osterfeiertagen haben der Grimmener Wasserturm und die Stadtinformation wie folgt geöffnet:

  • Karfreitag und Ostersamstag geschlossen.
  • Am Ostersonntag und Ostermontag können Sie die Einrichtung von 13 bis 17 Uhr besuchen.

Ansonsten Dienstag bis Freitag von 10 - 15 Uhr sowie am ersten und letzten Samstag und Sonntag im Monat von 13 - 17 Uhr. Zur Zeit ist im Wasserturm eine Fotoausstellung von Oskar Gladis zu sehen.

2017-03-29 10h15 News - Kindertagesstätte sucht ErzieherIn

Logo des Jugendfreizeit e.V.

Erzieher oder Heilerziehungspfleger im Kindergarten gesucht!!!

Sie suchen eine neue Herausforderung? Dann sind Sie bei uns goldrichtig. Ganz gleich, ob Sie ein Praktikum oder einen neuen Job anstreben, frisch von der Schulbank kommen oder schon länger im Leben stehen.

Der Jugendfreizeit e.V. in Grimmen beabsichtigt, zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/-n ausgebildete/-n

staatlich anerkannte/-n Erzieher/-in oder eine/-n staatlich anerkannte/-n Heilerziehungspfleger/-in

im Kindergartenbereich mit 35 Wochenstunden in Grimmen und Stoltenhagen einzustellen.

Wir bieten Ihnen
  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem bunten Arbeitsfeld,
  • die Möglichkeit zur Fort- und Weiterbildung,
  • die Chance in einem Team eigenverantwortlich und konzeptionell zu arbeiten.
Wir erwarten
  • pädagogische Fachkompetenz,
  • Teamfähigkeit,
  • Flexibilität,
  • Kommunikationsbereitschaft und
  • Konfliktfähigkeit.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

viele bunte Hände Ihre vollständigen Unterlagen senden Sie bitte an die Geschäftsstelle z.H. Frau B.Kottke (Geschäftsführerin)

Jugendfreizeit e.V.
Straße der Befreiung 46
18507 Grimmen
beate.kottke@jugendfreizeit-grimmen.de
Tel. 038326/80217
Fax. 038326/65860

2017-03-24 08h49 News - Sportlerehrung

Die im Jahre 2016 geehrten Judoka werden von der stellvertretenden Stadtpräsidentin Frau Bathke und Stadtrat Herrn Wildgans beglückwünscht.

Sportlerehrung in Grimmen

Was
Die Stadt Grimmen ehrt verdienstvolle Sportler, Trainer, Übungsleiter und Funktionäre.
Für die Sportlerehrung des zurückliegenden Wettkampfjahres 2016 wurden nach Auskunft von Fachbereichsleiter Burkhard Niedermeyer zahlreiche Vorschläge in der Stadtverwaltung abgegeben.
Von den ca. 2000 Aktiven werden 24 Einzelsportler und 3 Mannschaften bzw. Teams für ihre herausragenden Leistungen im Training und im Wettbewerb ausgezeichnet. Unter ihnen sind Wettkämpfer, die ihre Stadt landes-, bundes- und europaweit erfolgreich vertreten haben.
Wann
Dienstag, 09. Mai 2017, 18:00 Uhr
Wo
Kulturhaus „Treffpunkt Europas“
Wer
Stadtverwaltung Burkhard Niedermeyer

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