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Nachrichten aus Grimmen!

2020-05-19 15h59 News - Museum erwartet Besucher

Mueseum Im Mühlentor in Grimmen

Museum seit heute wieder geöffnet

Das Museum im Grimmener Mühlentor lädt ab heute wieder Besucher ein. Geöffnet ist dienstags, donnerstags und am ersten und letzten Sonntag im Monat von 14 - 17 Uhr. Am Freitag können Sie von 10-14 Uhr die vielen kleinen und großen regionalen Schätze des Heimatmuseums bestaunen. Am Himmelfahrtstag bleibt der historische Backsteinbau geschlossen.

Aktuell können Sie im Museum die Sonderausstellung der jungen polnischen Fotografin Agata Hasulak, “Eingefangene Schönheit”, sehen. Auf Grund der Corona-Krise wurde die Exposition verlängert. Die ausdrucksvollen großformatigen Arbeiten der Künstlerin können noch bis Ende Juni betrachtet werden.

Das Tragen eines Mund/Nasen-Schutzes ist verpflichtend. Führungen können im Moment nicht durchgeführt werden, da der Mindestabstand von 1,5m nicht komplett gewährleistet werden kann.

Das Mühlentor, von den Einheimischen auch Tribseeser Tor genannt, ist eines der drei heute noch erhaltenen Stadttore der mittelalterlichen Stadtbefestigungsanlage Grimmens, die um 1325 entstand. Die Ausstellungsräume befinden sich auf zwei Etagen im Tor selbst und auf zwei weiteren im 1986/87 erbauten wiekhausähnlichen Gebäude in der Mühlenstraße. Wieckhäuser (niederdeutsch Wikhus) sind eine Sonderform von Verteidigungsbauten, die vor allem im Nordosten Deutschlands vorkommen. Beide Bauten sind miteinander verbunden worden.

Der Bestand des Grimmener Museums umfasst z. B. Hausrat aus dem 19. und 20. Jahrhundert, Textilien, Accessoires und Vereinsfahnen. Die handwerkliche Sammlungbeinhaltet landwirtschaftliche Geräte, Repräsentationsstücke der Handwerksinnungen, wie Laden, Schaffhölzer, Statuten und Innungsrollen. Zu sehen ist auch eine Schusterwerkstatt.

Das Museum besitzt außerdem eine kleine Grafik- und Gemäldesammlung mit Landschaftsmotiven der Stadt und der Region. Die Fossilien- und Mineraliensammlung steht in engem Zusammenhang mit der Geschichte der Erdölindustrie und dem Abbau von Liaston in Grimmen.

Der Sammlungsteil Frühgeschichte enthält Keramikfunde aus der Altstadt und der näheren Umgebung, Steingeräte und Artefakte.

Der imposante Wasserturm, der die Grimmener Stadtinformation beherbergt, wird ebenfalls noch in dieser Woche geöffnet. Hier gelten, wie auch im Museum, die aktuellen Hygieneregeln. Also Mund und Nasenschutz tragen und die Abstandsregeln einhalten. Das Wahrzeichen der Stadt ist Dienstag bis Freitag von 10.30 bis 16 Uhr geöffnet. Am ersten und letzten Wochenende im Monat können Sie sich von 10-16 Uhr im Turm umschauen und die 141 Stufen bis zur Aussichtsplattform hinaufsteigen und einen atemberaubenden Rundumblick auf die Stadt Grimmen genießen.

In den Räumen des Wasserturms ist momentan die Fotoausstellung : “Gambia- Land und Leute” von Walter Scholz zu sehen. Die für die zweite Jahreshälfte geplante Ausstellung “Seele zu Meer-Tief im Dunkeln wartet Leben” des Berliner Künstlers Wolfgang Krüger, musste leider in das kommende Jahr verschoben werden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Einrichtungen freuen sich auf ihren Besuch!

2020-05-14 06h50 News - Kein Parkfest - Verwaltung öffnet weiter

Soxophonorchester beim Parkfest

Kein Parkfest in diesem Jahr, Verwaltung für Bürger wieder geöffnet

Es wird niemanden überraschen, aber auch das beliebte Parkfest fällt in diesem Jahr „Corona“ zum Opfer. In der jüngsten Corona-Landesverordnung sind zwar erste Lockerungen für den Veranstaltungssektor beschrieben, aber auch Obergrenzen für Großveranstaltungen benannt worden. Damit kann das beliebte Freiluftfest nicht stattfinden.

In der Verordnung ist klar formuliert, dass bis zum 31. August 2020, unabhängig von der Teilnehmerzahl, Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein-, Schützenfeste oder Kirmes verboten sind.

Damit konzentriert sich die Stadt Grimmen jetzt ausschließlich auf die Veranstaltungsplanung für das 2. Halbjahr 2020. Für einige Events konnten ja bereits Ersatztermine für die Monate September und Oktober vereinbart werden. Allerdings unter Vorbehalt, wie Kulturhausleiter Morten Kabisch sagt, da letztendlich das Land entscheidet welche Veranstaltungen zu welchen Bedingungen durchgeführt werden. Und das geschieht erst nach der Sommerpause.

Wie schwierig das „Wiederhochfahren“ ist, erleben gegenwärtig auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Die Verwaltung ist jetzt wieder komplett und will noch in diesem Monat in allen Bereichen Sprechzeiten anbieten. Dafür müssen allerdings noch einige organisatorische Hürden genommen werden. So ist es erforderlich, die Sprechzeiten vorher telefonisch zu vereinbaren. Es sind nur Einzelabfertigungen (mit Mund- und Nasenschutz sowie 1,5 Meter Mindestabstand) möglich und das auch nur für vorher vereinbarte Termine. Ohne Termin kein vorsprechen!Die persönlichen Gespräche mit den jeweils zuständigen Mitarbeitern (Z.B aus der Sozialbehörde, dem Ordnungsamt und Einwohnermeldeamt) finden dann in einem separaten Bereich statt. Bitte kommen sie pünktlich zum Termin. Nicht eher und nicht später. Sie können sich gerne auch postalisch oder per E-Mail anmelden. Diese Kommunikationsformen haben in den zurückliegen Wochen sehr gut funktioniert.

Dafür und für das entgegengebrachte Verständnis möchte sich die Stadtverwaltung an dieser Stelle recht herzlich bedanken. Die Anmeldungen können ab sofort erfolgen.

Inzwischen ist in Grimmen auch die Reaktivierung des Schulbetriebes problemlos angelaufen. Alle Schulen haben ein individuelles Planungskonzept für die Wiederaufnahme des Unterrichts erarbeitet. Danach werden beispielsweise an beiden Grundschulen die 4. Klassen bis zu den Sommerferien durchgehen unterrichtet. Alle anderen Klassen werden nach einem festgelegten Plan tageweise unterrichtet und betreut. Um das zu ermöglichen wird an der Neubauer Schule u.a. die Sporthalle für den Unterricht mitgenutzt.

Für das Museum und den Wasserturm wird gegenwärtig ein Konzept erarbeitet. Die Wiedereröffnung erfolgt in der 21. Kalenderwoche. Parallel dazu laufen auch Vorbereitungen zur Eröffnung des Freibades. Dafür gibt es höhere Sicherheitsauflagen die aktuell mit dem Landkreis diskutiert werden. Außerdem muss die Bereitschaft des DRK vorliegen, den Wachdienst unter diesen erschwerten Bedingen durchzuführen. Das Naturbad soll zum Ferienbeginn seine Pforten öffnen.

Übrigens für verlegte Veranstaltungen im Kulturhaus, behalten bereit gekaufte Eintrittskarten ihre Gültigkeit. Folgende Termine sind für die Monate September und Oktober geplant:

DatumVeranstaltung
05.09.20Schautanzgala
12./13.09.20Krammarkt
26.09.20SchlagerHitparade
Sascha Heyna, Heintje, Vincent Gross, Daniela Alfinito u.a.
03.10.20„50 Jahre Kulturhaus“
Festveranstaltung mit dem JBO & „Muck“ u.a.
04.10.20“Immer wieder sonntags”
Stefan Mross, Bernhard Brink, Die Mayrhofner, Anna-Carina Woitschack, Sommerhitkönig Robin Leon
10.10.20Grimmener Bier- und Schlachtefest
17.10.20Radio B 2 Schlagerparty
24.10.20Erntefest
31.10.20Festival der Travestie mit Maria Crohn
07.11.20Herzaktionstag DRK Krankenhaus
14.11.20PS-Party

2020-05-08 07h04 News - Einrichtungen öffnen wieder

Weitere Lockerungen im öffentlichen Leben

„Corona“ bestimmt unser Leben. Ob wir es wollen oder nicht. Die damit einhergehenden Einschränkungen werden jetzt allerdings nach und nach gelockert.

So können in Grimmen jetzt auch wieder die Bibliothek und der Tierpark besucht werden. Für das Heimatmuseum und den Wasserturm werden Lockerungskonzepte geprüft.

Kälbchen Im Tierpark gestaltet sich die Wiedereröffnung problemlos. Spielt sich doch hier alles im Freien ab. Die Gehege und Volieren können alle besichtigt werden. Wie überall gelten auch hier die Abstandsregeln. Wie Tierparkchefin Christin Trapp sagt, können die Besucher bei ihrem Rundgang den wenige Wochen alten Hasennachwuchs, Schaflämmer, Küken und kleine Gössel bestaunen. Außerdem gibt es neue Merchandising-Artikel. U.a. Plüschtiere, Schneekugeln mit Tiermotiven und sogenannte Polyfiguren. Neu ist auch das Insektenhotel. In den kommenden Tagen soll auch der Bienenschaukasten wieder bestückt werden. Imker Simon Reich und der Tierpark Grimmen arbeiten schon seit einigen Jahren sehr eng zusammen. Der Schaukasten gibt Einblicke in das, auch für uns Menschen, so wichtige Leben der Honigbiene. Aktuell tummeln sich im Heimattierpark auf einer Fläche von 2,6 Hektar 260 Tiere in 60 Arten. Geöffnet ist jetzt wieder täglich von 09.00 bis 17.00 Uhr. Kinder. Auszubildende und Studenten zahlen zwei Euro Eintritt. Für Erwachsene kostet das Ticket vier Euro. Es gibt auch günstige Jahreskarten.

Lesecafé Wie aus der Bibliothek zu erfahren war, steht das Telefon in diesen Tagen nicht still. Verunsicherte Lesefreunde erkundigen sich immer wieder nach den Öffnungszeiten und Serviceleistungen. Aktuell hat die Grimmener Bibliothek Dienstag und Donnerstag von14.00 bis 17.00 Uhr und Montag von 10.00 bis 15.00 Uhr geöffnet. Das sind vorläufigeÖffnungszeiten, die bei Bedarf angepasst werden. Außerdem können auch telefonische Termine außerhalb der regulären Öffnungszeiten vereinbart werden. Z.B. wenn man aus beruflichen Gründen eine spätere Rückgabe von Büchern vereinbaren muss. Die Grimmener Stadtbibliothek gibt es übrigens schon seit 1948. Zu finden ist sie heute im Wohn- und Geschäftshaus in der Bertolt-Brecht-Str. 39. Über 18.000 Bücher, CD´s und Spiele können dort ausgeliehen werden. Alle Titel sind digital mit einer Kurzbeschreibung erfasst, so dass sich das Richtige zum Ausleihen schneller findet. Einmal im Quartal versucht die städtische Einrichtung, ein Lesecafé mit einem Schwerpunktthema wie Gesundheit oder Ernährung zu veranstalten. Momentan betreuen zwei Mitarbeiter und zwei Ehrenamtliche die Bibliothek. Sie alle freuen sich nach der Corona-Zwangspause jetzt wieder auf lesehungrige Besucher. Und die Frauen haben auch gleich noch einen Buchtipp parat: Küstenkrimis von Nord- und Ostsee. Sie füllen in Grimmen ein ganzes Regal. Gerne gelesen werden auch Familiengeschichten.

2020-05-04 11h20 News - Hilfen für Sportvereine

Kleingeld

Land startet Hilfen für Sportvereine

Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales, Integration und Gleichstellung

Die finanzielle Hilfe für den Sport in MecklenburgVorpommern kann bereits knapp eine Woche nach Beschluss des Landeskabinetts zur Einrichtung eines Sozialfonds beantragt und unbürokratisch ausgezahlt werden.

Die Landesregierung stellt im Rahmen des Sozialfonds bis zu 3,5 Millionen Euro für von der Corona-Pandemie betroffene gemeinnützige Sportvereine und Sportverbände zur Verfügung. „Zwei Millionen Euro sind als Hilfe für Sportvereine vorgesehen, um Corona-bedingte Defizite zu decken und so die Vereine in ihrem Bestand zu sichern. Weitere 1,5 Millionen Euro planen wir als Reserve ein, um auf weitere Probleme im Sportbereich reagieren zu können“, verdeutlichte Sportministerin Stefanie Drese.

Mit den Finanzhilfen sollen die Strukturen im Sport in Mecklenburg-Vorpommern erhalten und Beschäftigungsverhältnisse bei vorübergehend eingeschränkter finanzieller Leistungsfähigkeit gesichert werden. „Außerdem wollen wir die Zahlungsfähigkeit der Vereine gewährleisten für laufende Ausgaben wie Mieten, die Unterhaltung der Sportanlagen oder die Tilgung von Krediten für getätigte Investitionen“, so Drese.

Antragsberechtigt sind gemeinnützige Sportvereine und - verbände, die gemäß Satzung ordentliche Mitglieder des Landessportbundes M-V e.V. sind und infolge der Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus in eine existenzbedrohliche Lage bzw. in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind.

Drese: „Ich hoffe, dass der Landessportbund nun die Anträge auch zügig bearbeitet, um den Vereinen wirksam helfen zu können.“

Der Antrag sowie Fördergrundsätze und ein Merkblatt können unter

www.lsb-mv.de/sportfoerderung/

heruntergeladen werden.

Schwerin, 27. April 2020

2020-03-18 15h17 News - Einschränkzngen wegen der Corona-Pandemie

Stadtwappen

Weitere Einschränkungen im öffentlichen Leben

„Corona“ bestimmt unser Leben. Ob wir es wollen oder nicht. Die damit einhergehenden Einschränkungen sind unumgänglich und führen immer häufiger zu Unmut. Prügeleien um Hamsterwaren im Supermarkt sind da nur ein Beispiel.

Zum Glück nicht in Grimmen!

Aber auch in unserer kleinen, vom Zusammenhalt geprägten Stadt hinterlässt „Corona“ Spuren. So kursieren Gerüchte, dass am Grimmener Gymnasium und im Kursana Pflegeheim erste Corona-Fälle gemeldet wären … Dem ist nicht so!

Und, diese Art von „Zaungespräch“ ist wenig hilfreich. Als „Unfug“, bezeichnete Bürgermeister Benno Rüster das jüngste Gerücht, „das bei der ohnehin verunsicherten Bevölkerung für noch mehr Unruhe sorgt. Besonders bei den Älteren, die gerade jetzt unsere ganze Aufmerksamkeit, Führsorge und Hilfe brauchen. Und selbst wenn dem so wäre, dann müssten sich die Betroffenen unserer uneingeschränkten Hilfe sicher sein“, so das Stadtoberhaupt weiter. Recht hat er, denn jeden kann es treffen. Jung und Alt. Für Viren gibt es keine kulturellen und sozialen Unterschiede.

Um so wichtiger ist es jetzt, Ruhe zu bewahren und trotz erheblicher Einschränkungen Normalität an den Tag zu legen. Auch beim Einkauf. Mal ehrlich, müssen wir bis zur Adventszeit Klopapier bunkern?

Die Stadt Grimmen unternimmt jedenfalls alles Erdenkliche, um für ihre Bürgerinnen und Bürger da zu sein. Auch wenn die öffentlichen Einrichtungen auf Erlass bis zum 20. April geschlossen bleiben, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ansprechbar. Per Telefon, per E-Mail oder auf postalischem Weg. Und wenn es die Situation erfordert, nachAbsprache, auch persönlich. Hundertprozentig gesichert sind die Wohngeldzahlungen. Wie aus der Wohngeldstelle zu erfahren war, werden alle Beträge pünktlich bezahlt. Auch wenn es bei diesem frühlingshaften Wetter schmerzt, weist die Verwaltung noch einmal eindringlich darauf hin, dass die Spielplätze der Stadt zur Zeit nicht genutzt werden können.

Seit Montag hat das Gesundheitsamt des Landkreises Vorpommern-Rügen ein sogenanntes „Corona-Abstrich-Zentrum“ eingerichtet. Das Corona-Testzentrum befindet sich in Stralsund auf dem Gelände am Krankenhaus West direkt am Kastanienweg und ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 09:00 – 14:00 Uhr geöffnet. Um Kontakte zu minimieren, ist das Zentrum als Drive-In konzipiert, wie man es auch von Schnellrestaurants kennt. Das Klinikum empfiehlt daher nach Möglichkeit die Anfahrt mit dem PKW. Die Patienten werden das Fahrzeug nicht verlassen müssen. Es werden dort ausschließlich Patienten untersucht, die vom Hausarzt als Verdachtsfälle eingestuft und zum Abstrich überwiesen wurden.

Noch ein kleiner Nachsatz zum Kulturhaus: Natürlich möchten wir alle, dass das „normale“ Leben in unserer Stadt so schnell wie möglich wieder Einzug hält. Aber derzeit sieht es so aus, dass es passieren kann, dass wir auch über den 20. April hinaus die eine oder andere Veranstaltung verschieben oder bsagen müssen. Z.B. die Osterfeuer, vielleicht auch das Maibaumfest. Wichtig ist uns aber, dass wir händeringend für alle eranstaltungen nach Ersatz und Ausweichterminen suchen. In vielen Fällen ist uns das auch schon gelungen. Deshalb, zeigen Sie Geduld und warten Sie mit der Rückgabe von bereits gekauften Eintrittskarten. Vielleicht haben sie ja auch zum Ersatztermin Zeit.

Bewahren wir uns in den kommenden Tagen und Wochen Menschlichkeit und Respekt.

Aber vor allem, bleiben Sie gesund!

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